Schulter

  • Arthroskopie: Gelenkspiegelung über 2-3 nur einige Millimeter große Hauteröffnungen. Über eine Kamera wird der Gelenkinnenraum gespiegelt. Schädigungen werden erkannt und mit feinen Instrumenten behandelt. Das Verfahren ist sehr schonend und hat die herkömmliche Gelenkeröffnung bei vielen Erkrankungen verdrängt.
  • Ausräumung Kalkdepot: Im Rahmen einer Gelenkspiegelung wird Kalk aus der Steuermuskulatur der Schulter (Rotatorenmanschette) entfernt.
  • Entdachung: Im Rahmen einer Gelenkspiegelung Entfernung des Schleimbeutels und des Unterrandes des Schulterdaches, um Raum für den Oberarmkopf zu schaffen.
  • Sehnennaht: akute oder chronische Risse der Steuermuskulatur der Schulter (Rotatorenmanschette) werden wieder zusammengefügt und teilweise am Knochen verankert.
  • Stabilisierung: Bei Schulterauskugelungen wird die Stabilisierung durch Raffung/Dopplung der Kapsel sowie durch Wiederbefestigung der Gelenklippe erreicht.
  • Versorgung bei Schultereckgelenkssprengung und Arthrose: Meist ohne Operation Behandlungserfolg möglich. Sehr selten Stabilisierung oder Entfernung eines kleinen Anteils des gelenkseitigen Schlüsselbeines.